| 24-Stunden Rennen Eschlikon 12. - 14.08.2005 |

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Weltmeisterschaft im 24-Stunden Rennen! Auch wenn der Titel der Veranstaltung ein sehr ambitioniertes Rennen vorauszusagen schien, freuten wir uns trotzdem als Plauschmannschaft einmal bei einer WM dabei zu sein! Wieder mal fuhren wir am Freitag Nachmittag mit Sack und Pack in Eschlikon ein. Doch diesmal hatten wir unser Fahrerlager massiv aufgestockt. Stolz konnte ich beim Platzchef ein Ultrafahrer und 2 8er Teams melden. Wie üblich musste ich mit ihm beinhart um jeden Quadratmeter Wiese feilschen – doch wir bekamen ein sehr hübsches Plätzchen an zentraler Lage. Wir fühlten uns in unseren Zelten sogleich wieder wie zuhause und begaben uns auf eine kleine Testrunde auf der bereits abgesperrten Strecke. Die Strecke war identisch mit der letztjährigen, doch beim gemütlich abtrampen, entdeckten wir so manche schöne Details am Wegrand und sogar einen kleinen Aussichtsturm und genossen die wunderschöne Aussicht auf den Säntis und die Churfirsten. Rolf und Flück brachten den sehnlichst erwarteten Grill und wir genehmigten uns noch ein paar Bierchen und beehrten auch die Bar noch mit unserer Anwesenheit. |
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Noch während dem Frühstück trafen dann nach und nach die Fahrer des zweiten 8er Teams ein und wir begrüssten auch freudig unsere Verstärkungen die wir von ihnen geerbt hatten. Zu ihrem Pech waren sie nun wieder ein Fahrer zuwenig, was sie aber locker wegsteckten und auf der Rangliste bei Fahrer 8 nur „geschenkt“ zu lesen war. Wie es sich zu einer Weltmeisterschaft gehört, wurde sie mit dem Einmarsch der Nationen eröffnet. Mats, als Neuling unser Startfahrer-Opfer, durfte sich gleich in der ersten Runde Kopf an Kopf mit den Stärksten Fahrern messen. Bevor er wieder richtig Luft hatte, hächelte er erstaunt etwas von Frauen die ihn überholt haben sollten.....???? |
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...tja, unsere netten Deutschen Zelt-NachbarnInnen wärmten sich auch vor jedem Einsatz eine halbe Stunde auf der Rolle ein.. ssshssshssshssshssshsss aber scheinbar brachte das tatsächlich den gewünschten Erfolg, denn das Team ging mit den Siegerlorbeeren nach Hause. Tatsache war aber auch, dass Mats das 2. Midnight Bikers Team schon schön distanziert hatte. Wir waren also im internen Duell schon in Führung und fragten sie an, ob sie noch weitermachen wollten oder das Feld in Ehre mit nur 3 min. Rückstand freiwillig räumen möchten. Wir wurden aber durch unseren Vorsprung ein wenig übermütig und verspielten ihn sogleich wieder, so dass das Team 2 bis am Ende die Nase vorne behielt.... aber auch das war uns egal, denn wir spielten ja in der Plauschliga! Die Strecke war wieder dieselbe wie im letzten Jahr – leider ohne Zielhang, der doch für die Zuschauer noch sehr interessant wäre! Viele brutale Steigungen und ein schneller, bei Nässe relativ anspruchsvoller Singletrail machten die Strecke sehr attraktiv. Sogar der kleine Acker vor dem Ziel bot unerwartete Risiken in sich! Die Frau, die den Sturz von Christoph neben mir beobachtet fand es auf jedenfalls gar nicht lustig, als ich laut zu wiehern begann als er im Rübenfeld lag... |
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Als erster bekam Rolf, unser Ultrafahrer-Gast vom Bike-Team Mellingen eine kleine Krise. Ihm wurde vom vielen Rundherumfahren ganz schwindlig und sein Kopf war schon lange in der Wärme seines Bettes, so dass er das Rennen vorzeitig beendete. Als 8er-Team konnte uns das weniger passieren, und so waren wir halt um seine Beleuchtung froh, die uns als Notreserve wertvolle Dienste erweisen sollte. |
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Die Nacht war wie immer sehr kurz und durch einen klassischen Doppelsturz von Christoph geprägt. Bei jedem Sturz an genau der selben Stelle verlor er wieder ein Teil seiner Beleuchtung, so dass er am Schluss nur noch mit dem Notlicht ins Ziel fand. Zum Glück blieb er relativ unverletzt. Wenn man den Gerüchten glauben konnte, waren sogar die "oben ohne" Geister von Eschlikon wieder am Wegrand zu sehen..... Bestätigt sind diese Aussagen aber noch nicht! |
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Gegen Mittag zogen dann die ersten hässlichen Wolken auf und es begann plötzlich ziemlich heftig zu Regnen. Die vier letzten Runden waren dann wieder eine kleine Schlammschlacht und kleine Erinnerungen ans 2002 kamen in mir hoch. Es war wieder mal ein tolles Weekend und man merkt, dass das Veranstalter-Team auch mit Leidenschaft hinter dem Anlass steht.... |
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