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BIKE-WEEKEND 1./2. August 1997 der Skiriege Killwangen
Org. Andrea Meier & Moni Raab
Bericht: Xandi
Am 1. August trafen wir uns ziemlich früh am Bahnhof Killwangen, um in Richtung Wengen zu fahren. Dass es für einige wirklich noch etwas früh war, konnte man an den müden Augen und Gesichtern sehen. Die Fahrt verlief ereignislos, das einzige , das sich veränderte waren die müden Augen, denn diese weiteten sich als wir in Wengen ankamen und der Niederschlag schneeähnliche Formen annahm.
Als dann jeder
sein Bike
wieder gerüstet hatte, suchten wir ein Restaurant auf, um uns ersteinmal aufzuwärmen,
denn inzwischen war das Thermometer im Vergleich zum Unterland doch um etwa 10° gefallen.
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Einige Stunden später, die jedoch ohne Wetterbesserung vorbeigingen, machten sich fast alle an den Aufstieg oder besser gesagt die Auffahrt auf die kleine Scheidegg.
Etwa 40 Minuten später tauchte die Spitzengruppe schon aus dem Nebel vor der Hütte Grindelwaldblick auf. Der Rest liess etwas länger auf sich warten, wobei Ausreden gebraucht wurden wie: "Wir haben uns verfahren" oder "Mir sind unterwägs no eis go neh". Glücklicherweise konnte nie das Gegenteil bewiesen werden, da vor lauter Nebel sowieso niemand etwas gesehen hat. Die Japaner, die auch unterwegs waren, hätten gewisse Tatsachen aufdecken können, aber zum Glück (für einzelne) versteht sie niemand.
Die Unterkunft war einsame Spitze, und hätte nicht der Nebel alles verdeckt, wäre auch die Aussicht zu geniessen gewesen. Etwa 10 Minuten lang verschwand der Nebel dann doch einmal und es hörte sogar auf zu regnen, und wir konnten sehen warum alle Japaner hier herauf kommen.
Kleine Scheidegg, wie
sie sich bei schönem Wetter präsentiert
Nach einem guten Menü war ein Spielabend angesagt, und die Stimmung war trotz dem schlechten Wetter sehr gut. Das sollte sich auch nicht ändern, das Wetter übrigens auch nicht.
Der nächste Tag begann
mit einer kurzen Aufhellung
, die sich aber schnell verzog. Die Abfahrt
nach Grindelwald hatte mehr Highlights als die Auffahrt, dass es noch gerissene Ketten,
quietschende Bremsen, Schürfungen und verbogene Räder gab.
Postkarten-Ansicht aus Grindel wald

Das sich das Wetter
nicht besserte, zogen wir es vor, früher als geplant nach Hause zu fahren. Für diesen
Entscheid wurden wir dann auch belohnt, denn wieder in Killwangen angekommen, strahlte die
Sonne heiss von einem blauen Himmel herab. ![]()
Vielleicht wollten uns die Bergler einfach nicht haben und haben deshalb schlechtes Wetter bestellt. Trotz allem war es ein gelungenes Weekend und wir können uns herzlich bei Moni und Andrea für die gute Organisation bedanken.
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