| Biketour Hochalp - Appenzell Juli 2004 |
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Verfasser: Hansi und Manon
Zur 11. Biketour bzw. zum 4. Primzahljubiläum liessen sich die Organisatoren Xandi und Michel etwas ganz besonderes einfallen: Ein kombiniertes Bike- und Wandernmitbikeweekend sollte uns 18 motivierten Teilnehmern bevorstehen.
Mit rasierten Beinen und strammen Waden (Chüngelränze) stiess die Reusstalgruppe in Dietikon mit den Killwangenern zusammen. Richtig komplett waren wir jedoch erst in Appenzell, als nach dem Vertreter der Zürichseedelegation auch das Innerschweizerteam des Gastkantons Luzern eintraf.
Nachdem wir uns im Zug mit Rägis letztjährigem Zopf (erstaunlich frisch geblieben) gestärkt hatten, brach am Bahnhof Appenzell die gewohnte Hektik aus: Ist mein Bike noch heil? Muss noch gepumpt werden? Ein Nostalgiker war sogar noch damit beschäftigt, Riemli an die Pedalen zu montieren!
Endlich setzte sich der Tross in Bewegung. Manch Appenzeller Eingeborener blickte uns staunend nach, als sich die vollbepackte Gruppe durchs Dorf Richtung Gonten schlängelte. So etwas sieht man in Appenzell nicht alle Tage. Bereits der erste Aufstieg von Gonten nach Lauftegg hatte es in sich, stellte unsere Kondition ein erstes mal auf die Probe und kürte Strizi zur Skiriegenbergfloh. Auch unsere Nerven wurden getestet, als das Rekognoszierteam (waren sie wirklich schon mal dort?) nach langem hin und her zugab, dass wir vom Weg abgekommen waren. So ging es halt wieder ein Stück zurück und Simi rutschte wahrscheinlich auf einem Kuhfladen aus, als sie plötzlich auf der Wiese lag. „Meh Trek“ sagte sich bald darauf Rägi und stürzte samt Bike spektakulär einen Hang hinunter. Glücklicherweise verliefen die Stürze glimpflich und sollten für heute die einzigen bleiben. In Lauftegg gab es dann die etwas verspätete traditionelle Mittagswurst vom Feuer, welche wie immer bleischwer im Magen liegen blieb. Nach einer rasanten Abfahrt nach Urnäsch und einem Motivationskaffee der Skiriege standen wir nun alle definitiv am Berg.
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