Puls 5

Die Giessereihalle war nicht geschützt!
also abreissen! Doch die Investoren und Architekten hatten in den Neunziger-Jahren ihre Lektion gelernt. Es geht um die Identität eines Ortes! Die historische Akkumulation ist ein kulturelles Kapital! Das mit einem Neubau erst in hundert Jahren wieder zusammenkommt. Darum liessen die Architekten Kyncl & Gasche Partner die Industriehalle stehen und ummantelten sie unten mit einer viergeschossigen Schicht von Dienstleistungen und setzten darauf drei Geschosse mit Wohnungen. Sie illustrierten damit auch die Zwänge des Wohnanteilplans. Das Ganze packten
sie mit einer Glashaut ein. Mit 3500 Quadratmetern ist die eindrucksvolle Halle grösser als die des Zürcher Hauptbahnhofs. Der Raum hat etwas Erhabenes:
Quelle: http://www.allreal.ch/nc/fileadmin/user_upload/publikationen/sonderpublikationen/Escher_Wyss_Areal.pdf

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