Zurück in den Frühling

Mit einiger Verzögerung wirds auch in den höheren Lagen jetzt Frühling. Deshalb entdeckt man immer noch Schlüsselblümchen an den Waldrändern und in den Wiesen blühen die Blumen um die Wette. Wir durften unser Camper-Büsli bei einem Freund auf dem Hof parkieren um erneut in der grandiosen Glarner Bergwelt zu übernachten. Der Tag verabschiedete sich mit einem wunderbaren Abendrot und nach einer kurzen Nacht begrüsste uns wieder ein strahlend schöner Tag. Kurz war die Nacht, weil es eigentlich perfekte Zeit wäre um die Sterne zu sehen.  Dies, weil an dem Wochenende Leermond war, was die Sichtbarkeit der Sterne verbessert. Mich trieb es deshalb um 04:00 Uhr aus den Federn. Leider war die Milchstrasse diesmal hinter einem leichtem Dunst versteckt, weshalb hier keine Atemberaubende Bilder davon zu sehen sind.. 🙁  Wach waren dann trotzdem (fast) alle, obwohl ich mich auf ganz ganz leisen Sohlen versuchte aus dem Büsli zu schleichen. Ja, die Fotografie kostet manchmal Opfer… Hiermit noch offiziell Entschuldigung an Maya, welche wegen mir nicht so gut geschlafen hat….

Leben mit der Natur

Dem Leben in den Bergen gibt die Natur den Takt vor. So nutzten Richi und Marco den Tag von früh bis Spät um bei dem schönen Wetter zu Arbeiten. Die Zäune müssen gesetzt werden, die Ziegen gefüttert und ein entflohener Bienenschwarm wieder eingefangen werden. Wir waren spontan herzlich willkommen und ich habe den Eindruck, dass trotz der harten Arbeit der Stressfaktor hier um einiges niedriger ist als bei einem“geregelten“ Bürojob. Auch die Mitarbeiter und Gäste von Richi waren sehr herzlich und wir wurden gleich mit einem Apéro begrüsst. Dies ist die Schoggiseite dieses Lebens – dass die Arbeit auch knallhart und anstrengend sein kann, durfte ich schon mal an einem Schnupperhalbtag erfahren…

„Wild Campieren“

Geplant hatten wir  an diesem Auffahrtswochenende eigentlich nicht viel. So war der Besuch in den Bergen sehr spontan. Um so mehr hatten wir Freude, dass Richi uns erlaubte das Büsli bei Ihm abzustellen. Im Büsli übernachten, halt gerade dort wo man gerade Lust hat, ist für mich Freiheit pur. Gerade in diesen Zeiten, in denen die Bewegungsfreiheit doch stark eingeschränkt ist, schätzt man die einfachen Dinge doppelt. Es muss keine Reise mit dem Flugzeug nach Irgendwo sein, das Schöne findet man vor der Haustüre!

 

One Comment

  1. Ma, so ein „Büsli“ würde mir auch taugen 😉 . Coole Pics! Bei uns wirds heuer auch ein Uralub in den (Österreichischen) Alpen. Obwohl ich eigentlich die Dolomiten am Radar gehabt hätte, wird wohl nix. So werd ich mir halt bei uns ein paar Bergprojekte suchen, auch fein.
    Liebe Grüße aus Wien
    Peter

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