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Lat. Rana temporaria

Hallo.. was schaut denn da aus dem Wald?

Grassfrosch
Rana temporaria

Ach.. ein Grasfrosch wird es sein. Grasfrösche verbringen den Sommer gerne im kühlen Wald. Eigentlich sind es ja Nacht-Jäger, aber dieser kleine Kerl hat wohl Hunger gekriegt. Auf seinem Speiseplan stehen Spinnen, Käfer, Würmer oder Nacktschnecken. Ich brauche also keine Angst zu haben..

rana tempraria
Grasfrosch

Der Grasfrosch ist in der Schweiz die am meisten verbreitete Amphibienart! Sie laichen im März und bevorzugen flache Gewässer. Der Grasfrosch kann nicht quaken, da er keine äusseren Schallblasen hat. Ist aber auch nicht so wichtig, da die Weibchen schon wissen wo er ist. Als richtiger Schweizer laicht man immer an der selben Stelle! Ein leises Knurren verrät den Gentleman, der im Tümpel schon auf das Weibsvolk wartet. Nach dem Ableichen verduften die Weibchen wieder ins Unterholz, während die Herren noch auf ein evtl. zweites Glück hoffen und noch ein wenig im Tümpel ausharren.

Unser Exemplar habe ich in seiner Sommerresidenz, im Killwanger Wald entdeckt. Im Winter sucht er sich ein frostgeschütztes Loch und wartet auf den Frühling.

Der Laichplatz liegt meistens mehrere hundert Meter vom Sommer- und Winter-Platz entfernt. Blöde, wenn hier eine Strasse dazwischen liegt. Froschzäune und Tunnels helfen hier ein Massensterben zu verhindern.

Bis heute sind die Grasfrösche in der Schweiz nicht gefährdet und kommen im ganzen Land in Lagen bis zu 2600m vor. Jedoch ist der Bestand, wie auch in Deutschland und Österreich stark zurückgegangen.

Quelle:
http://www.froschnetz.ch/arten/grasfrosch.htm

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