10 coole Abenteuer mit Kindern im Wald

Wer kennt das nicht? Ausschlafen am Sonntag morgen und schon fast ist es wieder zu spät irgendwohin zu fahren. Was kann man blos vor der Haustüre alles unternehmen? Die hier beschriebenen Abenteuer sind zwar für die Region Killwangen und Spreitenbach beschrieben, passen aber ganz sicher auch in deiner Umgebung.

1. OL

Wer hat schon mal an einem Orientierungslauf mitgemacht? Nicht? Dann ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt damit zu beginnen. Besorgt euch eine Karte aus eurem Wald. (z.B. hier -> https://www.pizhasi.ch/karten_script/karten.php) und geht mal auf Entdeckungsreise. Schnell werdet ihr über den Detailierungsgrad der Karten staunen. Jeder grössere Stein scheint auf der Karte eingetragen zu sein. Wenn man mal das System mit den Höhenkurven und dem eingezeichneten Dickicht verstanden hat, macht das Suchen nach den versteckten Fähnchen richtig Spass. Es empfiehlt sich, vor der Teilnahme an einem richtigen OL mal im heimischen Wald zu üben. Markiert einige markante Orte, welche ihr gut kennt (den Weiher, den alten Bunker oder eine Feuerstelle) auf der Karte und lasst die Kinder suchen. Bleibt dabei auf den Waldwegen um die Tiere nicht unnötig aufzuschrecken.

Baut eine Story rund um die Suche auf, zB. die Suche nach dem Schatz vom Waldräuber Meier.. und versteckt eine Box Gummibärli unter einem Bänkli. Ein grosser Spass nicht nur für die Kinder!

OL
OL

 

Das ganze kann man natürlich auch mitten im Dorf machen. Ein versteckte Schachtel mit einem geheimen Schatz, eine Karte (ausgedruckt oder noch besser selbst gezeichnet) mit angebrannten Rändern und los gehts mit dem Abenteuer!

 

Hier kann man z.B. Karten zum Ausdrucken runterladen:

https://map.search.ch/Killwangen?pos=669124,253938&zoom=15

2. Brötle

Auch im Herbst oder im Winter macht ein Feuerchen im Wald grossen Spass! Wenn die Mama mitkommt, sorgt für ein grosses, warmes Feuer! :-). Das Abenteuer wird natürlich noch grösser, wenns dann langsam Dunkel wird im Wald.

WAldfest
Wellness-Abend für Turner
Wurst
zu nah an der Wurst

3. Geocachen

Wie auch beim OL geht’s beim Geocachen darum, versteckte Schätze im Wald zu finden. Nehmt kleine Spielsachen mit – zum Beispiel aus den Kinderüberraschungseiern – und tauscht die dann mit Gegenständen aus, die sich in den versteckten Boxen befinden.

Es geht ganz einfach. App auf Smartphone laden und den nächstbesten Cache suchen. Passt auf, dass ihr nicht von Unbeteiligten (Muggels) gesehen werdet! Das ganze ist nämlich sehr geheim! Ihr werdet staunen, wie viele kreative Verstecke es in eurer Umgebung gibt. Aber Vorsicht!! Kann süchtig machen!

https://www.geocaching.com/play

Geocache
Geocache mit Schnecke (die Schnecke ist eigentlich nicht immer dabei!)

4. Fotografieren

Im Dorf oder im Wald gibt es immer etwas zum entdecken. Wieso nicht mal mit einer Kamera auf Motivsuche? Ein schönes Herbstblatt im Sonnenlicht – oder ein fiktives Schallplattencover mit einem Gangster-Gang-Bild auf der Bahnhofstreppe? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt..

Eine Kinderkamera kostet ca. 40.00 CHF – weit günstiger als ein Europaparkeintritt! Und Gamen kann man damit auch noch! 🙂

Schnecke
Schnecke

5. Biken

Nichts ist vergleichbar mit der einfachen Freude, Rad zu fahren.

John F. Kennedy, US-Präsident

Sei es im Wald oder auf dem nahen Pumptrack! Biken ist ein Ganzjahressport.

Mountainbiken im frostigen Wald
Frostbiker

Zu spät bremsen, kann man immer noch.

Claudio Chiappucci, Radsportler

6. Vitaparcours

Rund 500 Vita Parcours gibt es bereits in der Schweiz. Sprich, man stolpert fast vom Einten zum Anderen. Das coole ist, dass man nicht Hochleistungssportler sein muss, um den Parcours abzulaufen. Auch kann man an den Ringen, der Reckstange und sonstigen Geräten auch selber „Übungen“ erfinden…  Durchatmen im schönen Wald – wichtig für Gross und Klein!

Vita
Vitaparcours

7. Das versunkene Schloss im Egelsee suchen…..

Der Egelsee ist ein wunderschöner Waldsee oberhalb Spreitenbach. Ein Ausflug, verbunden mit einem Pick-Nick, Brötlen oder im Sommer auch ein Schwumm (Nur für gute Schwimmer geeignet) ist immer ein schönes, tolles Erlebnis. Wenn man dann gemütlich ums Feuer Rumsitzt, kann man den Kindern das Schauermärchen vom brutalen Ritter Riko erzählen, welcher mit samt seiner Burg in den tiefen des Egelsees verschwunden ist. Wenn man tief in den See reinblickt, dann sieht man das Schloss manchmal…. (Mind. aber entdeckt man ein Krebs oder ein Fischlein)

Egelsee

Weitere Sagen aus der Umgebung….

Linn

Oder die Geschichte vom Badener Licht….

Die Geschichte vom Badener Licht

8. Nachtwanderung

In der Nacht –  im Stockdunklen Wald – sieht alles plötzlich ganz anders aus wie am Tag. Schatten bewegen sich am Wegrand, Geräusche im Unterholz erschrecken dich. Gepaart mit einer gruseligen Geschichte wird ein Nachtspaziergang im Wald zum grossen Abenteuer.. (nicht nur für die Kinder… :-))

Ob mit oder ohne Taschenlampe könnt ihr entscheiden, aber wenn ihr es mal ohne versucht, werdet ihr merken, wie sich unsere Augen optimal dem Dunkeln anpassen können.

Dieses Abenteuer ist natürlich sehr gut kombinierbar mit dem Brötlen oder dem Besuch des Egelsees mit der Schauer-Sage vom versunkenen Schatz.

Nachtbild vom Egelsee
Die Milchstrasse über dem Egelsee

9. Waldlehrpfad

Rund 30 Bäume sind auf dem Waldlehrpfad Killwangen beschildert und kleine Wegweiser führen die Besucher durch den Wald. Der Start ist im Oberdorf beim Waldeingang und führt über eine Strecke von rund 2,6 km und einer Höhendifferenz von 110 Meter.  Eine Feuerstelle auf halbem Weg lädt zur gemütlichen Pause mit Brötle ein. Bei der Feuerstelle hats auch noch einen kleinen Weiher, in welchem man auch immer wieder spannende Entdeckungen machen kann..

 

jetzt im Herbst kann man die runtergefallenen Blätter den angeschriebenen Bäumen zuordnen – im Winter dann, kann man die Bäume noch an der Rinde erkennen. Eine Herausforderung, nicht nur für die Kinder..

Spitzahorn
Spitzahorn auf dem Waldlehrpfad Killwangen

Webseite Gemeinde Killwangen

Informatioenn auf Aargautourismus

Es gibt aber in der Umgebung auch noch viele weitere Themenwege.. Da hats für alle was spannendes dabei…

Themenwege

 

10. Seiltänzer und Kletterprofis

Mit einem Seil bewaffnet ab in den Wald. Gesichert einen Abhang runterklettern oder eine improvisierte Schaukel oder Hängematte basteln..  Als Balancier oder Transportseil oder einfach als Hüttendachbalken verwenden. Das Seil kostet nicht viel (im Baumarkt erhältlich) und ist einfach zu transportieren.

Aus Erfahrung haben die Kinder sehr schnell tolle Ideen, was man damit machen kann

Seil Schwingen
Schwingen am Seil

Für Anregungen schaut mal hier rein…   -> Mit Seilen im Wald spielen

 

Habt ihr eigene Ideen? Schreibt es doch bitte in den Kommentaren! Bin gespannt…

5 Comments

  1. Sali Rägi
    Super

    En Sinnespfad mache, taste Tannzäpfä, Wurzle, Schnäggehüüsli, Moos usw… schmöckä…

    Zwergehüüsli baue adä Baumstrunk. Bi eus im Wald häts en Feeäwald

    Blibäd gsund und dankä für die tolle Ideeä

    Grüessli vo Groths

    • Hey Sabi. Danke für de Kommentar..
      Ja, dini Idee sind au cool!
      Mal luege obs bi eus nöd au bald mal es paar Zwergehüsli git… 🙂
      Liebi Grüess vo de Rägis

  2. Claire Regensburger

    Hoi Markus. Du machst uns stolz mit deiner Kreativität und deinem Fleiss. Sicher haben schon viele dies gelesen und das wunderbare Foto angeschaut.
    Eins macht mich stutzig: Ich habe die Milchstrasse noch nie so gesehen. Die wird bearbeitet sein, oder? Sieht jedenfalls super aus, gerade jetzt, bei Halloween! Gratuliere, das lohnt sich wirklich, hier hereinzuschauen.
    Liebe Grüsse Mami und Papi

    • Hallo Mami
      Danke sehr! 🙂

      Du hast schon recht, die Milchstrasse sieht man so von Auge nicht. Dazu muss man die Kamera auf ein Stativ stellen und eine Langzeitbelichtung machen. Das ist jedoch auch nicht so einfach, weil man auch nicht länger als 20s belichten darf – weil sonst wegen der Erddrehung die Sterne auf der Aufnahme zu verlaufen beginnen (Statt Punkte – Striche). Wenn man in der Dunkelheit nur 20 S Belichten darf, dann muss man dafür die Blende voll öffnen und den ISO-Wert raufsetzen – dies kann dann Bildrauschen verursachen..
      Zum alles noch ein bisschen optimieren, kann man auch mehrere Bilder machen, und die dann auf dem Computer zusammenrechnen lassen. Somit kann man ein Teil des Rauschens rausrechnen.
      Ganz am Schluss kann man dann auch am PC noch ein bisschen den Kontrast erhöhen und den Weissabgleich anpassen..
      ..und ja – es entsteht dann ein Bild, was man von Auge so nicht sehen kann… Aber trotzdem schon da ist… Ob das jetzt en Bschiss ist oder nicht ist mir eigentlich egal. Ich habe Freude daran.. 🙂
      Liebe Gruess
      Markus

  3. Claire Regensburger

    Wir natürlich auch! Nur weiter, das gefällt uns.
    Es grüssen dich deine Eltern

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